Blattbewertung
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Blattbewertung

Punktebewertung und Loserzählung

Hand evaluation

Point evaluation and loser count

 

Hinweis: Sie können das Thema "Blattbewertung" hier als Dokument runterladen.

 

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Alle Blattbewertungskriterien ersetzen nie ein gutes eigenes Judgement, welches wiederum sehr viel Erfahrung voraussetzt. Sie können nur helfen, ein Blatt richtig zu bewerten.

 

Figurenpunkte:

As

4 HP (= Figurenpunkte)

 

König

3 HP (= Figurenpunkte)

 

Dame

2 HP (= Figurenpunkte)

 

Bube

1 HP (= Figurenpunkte)

 

Verteilungspunkte:

Chicane

3 VP (=Verteilungspunkte)

 

Singleton

2 VP (=Verteilungspunkte)

 

Doubleton

1 VP (=Verteilungspunkte)

 

Verteilungspunkte dürfen nur gezählt werden, wenn man einen Farbenfit von mindestens 8 Karten gefunden hat.

 

Längenpunkte in SA-Spielen

5er-Länge beim Eröffner:

 0.5 LP

 

5er-Länge beim Antwortenden:

1 LP

 

6er-Länge beim Antwortenden:

(Voraussetzung: Mindestens 1 der 3 Topfiguren)

 3 LP (etc.)

 

Voraussetzung dafür, dass man Längenpunkte zählen darf, ist aber, dass die Qualität der Farbe genug gut ist. Das Minimum hierfür sind 3 HP in der Farbe! In einem Farbspiel sollte man sehr zurückhaltend mit dem Zählen von Längenpunkten sein. Zudem sind sie nie in der Trumpffarbe, sondern nur in Nebenfarben statthaft.

 

Hält man alle 4 Asse, darf man einen HP dazuzählen. Hält man alle vier 10, so gibt dies einen halben HP zusätzlich. Bei einer Verteilung 4-3-3-3 sollte man einen HP abzählen.

 

Exzellente Trumpffarben sind sehr vorteilhaft. Hat man Zweifel, ob man eher aggressiv oder eher zurückhaltend lizitieren soll, kann man sie berücksichtigen. Es gibt sogar eine Theorie, wonach man hier Verteilungspunkte hinzuaddieren darf. Bei dieser Theorie zählt man für den neunten Trumpf 2 Verteilungspunkte, ab der 10 Karte einen pro Trumpfkarte. Wir wenden diese Regel aber grundsätzlich nicht an, berücksichtigen sie nur, wenn wir Zweifel an der richtigen Ansage haben und dies als zusätzliches Kriterium nutzen wollen.

 

Bei solchen Zweifelsfällen hilft die Loserzählung oft noch besser. Die Loserzählung ist nur von Interesse, wenn man einen Fit hat. Sie hilft uns, in Zweifelsfällen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Beim Zählen der Loser eruiert man die Zahl der fehlenden Topfiguren. Gemeint sind dabei As, König und Dame. In jeder Farbe kann man maximal so viele Loser wie Karten besitzen, im Maximum deren drei. Hat man bei 3 oder mehr Karten in einer Farbe nur die Dame ohne die 10, so zählt man 2.5 Loser, hat man die 10 jedoch nur 2 Loser.

 

 

Hier eine Aufstellung zum Üben:

 

 

xxx

3 Loser

 

xxxx

3 Loser

 

A7x

2 Loser

J9x

3 Loser

 

Q65

2½  Loser

 

K105

2 Loser

98

2 Loser

 

QJ

2 Loser

 

AK5

1 Loser

AQ7

1 Loser

 

K7

1 Loser

 

A5

1 Loser

KQ8

1 Loser

 

K

1 Loser

 

KQ

1 Loser

Q

1 Loser

 

5

1 Loser

 

AK2

0 Loser

AKQ6

0 Loser

 

Chicane

0 Loser

 

AJ10

2 Loser

 

Nun sind folgende Korrekturen vorzunehmen:

 

1.)    Bei sehr guter Trumpfunterstützung 1 Loser abziehen (vis à vis 5er-Farbe mind. KQxx)

2.)    0.5 Loser können abgezogen werden bei 4er-Trumpfunterstützung oder Nebenfarbe mit AJ10

3.)    Hat man nur Dreierunterstützung in Trumpf ist ein Loser hinzu zu zählen

4.)    Hat man Qx in einer Farbe, in der der Partner eine gute 5er-Farbe (oder mehr) gezeigt hat, ist ein Loser abzuziehen.

5.)    Bei 10er-Fit kann ein Loser abgezogen werden, wenn Schnapperpotential bekannt ist.

 

Bei einer Eröffnung 1 in Farbe rechnet man mit 7 Losern. Daher addiert man Partners sieben Loser zu den eigenen Losern und subtrahiert den erhaltenen Wert von 24. Das Resultat entspricht der Stichzahl, die die Partnerschaft zurecht erwarten darf.

 

Beispiel:

 

ª K5

© QJ104

¨ A3

§ 97532

Da man nur 7 Loser hat, kann man auf 1 Herz des Partners durchaus 4 Herz ansagen.

 

 

Hat der Partner one over one geantwortet, so hat er maximal 9 Loser. Auch hier kann nun der Eröffner seine Loser hinzuzählen und die Summe von 24 abziehen. Das Resultat zeigt ihm die gemäss Loserzählung korrekte Höhe seiner Ansage. Aber nie vergessen: Die Loserzählung verwenden wir nur, wenn wir über einen guten Fit verfügen!

 

Beispiele:

 

 

ª A1063

© 5

¨ AKQ52

§ A43

1 ¨

4 ª (3 ©)

1 ª

Man geht von 9 Losern aus; mit 7 Losern sagt der Eröffner „2 ª“ mit 6 sagt er 3, mit 5 sagt er 4 (od. 3 © als Splinter)

 

 

ª A1085

© 5

¨ AQ652

§ A42

1 ¨

3 ª

1 ª

Man geht von 9 Losern aus; mit 6 Losern sagt der Eröffner „3 ª“.

 

 

 

Weiss man nicht so recht, ob man nun aggressiv oder defensiv lizitieren soll, spielen nach taktischen Überlegungen auch folgende Weisheiten eine Rolle:

 

à Hände mit wenigen Kontrollen (also vielen Damen und Buben anstelle von Assen)

            sind abzuwerten.

à Hände mit vielen Kontrollen (Asse und Könige) sind interessant und daher

eher aufzuwerten.

à Figuren sind in langen Farben wertvoll. Hat man sie selbst in einer Kürze oder in einer

            Farbe, bei der man eine Kürze des Partners kennt, sind sie tendenziell uninteressant.

            Die Hand ist daher eher abzuwerten.

à Wegen ihres Entwicklungspotentials sind gute Mittelkarten (10, 9, 8) in langen Farben

            interessant, machen also ein Blatt wertvoller.

à Ein Doppelfit wertet ein Blatt sehr auf. Ähnlich verhält es sich mit einer Kürze in einer

            vom Gegner lizitierten Farbe.

 

 

 

Das Ziel des Reizens ist es, heraus zu finden, ob man „Ohne“ oder einen Trumpfkontrakt spielen will, weiter auf welcher Höhe. Als Richtlinie gelten folgende Anforderungen (im Total beider Blätter):

 

            à 3 NT:                     25+ HP und Längenpunkte

            à 4 © / ª:                 26+ HP und Verteilungspunkte

            à 5 § / ¨:                 28+ HP und Verteilungspunkte

            à 6 in Farbe:             33+ HP und Verteilungspunkte

            à 6 NT:                     33+ HP und Längenpunkte

            à 7 in Farbe:             37+ HP und Verteilungspunkte

            à 7 NT:                     37+ HP und Längenpunkte

 

 

Teilweise (insbesondere bei Barragen) sind Blätter mit ihren Spielstichen zu bewerten. Dabei zählt man die Stiche im eigenen Blatt, ohne die Hand des Partners mit zu berücksichtigen. Dabei gibt es Figuren- und Längenstiche. Für Details sei zum Kapitel Einführung zu Sperransagen verwiesen.

 

All hand valuation criteria never replace ones own good judgement, which again presupposes much experience. They can only help to evaluate a hand correctly.

 

Honour Points:

Ace

4 HP (= honour points)

 

King

3 HP (=honour points)

 

Queen

2 HP (=honour points)

 

Jack

1 HP (=honour points)

 

Distribution Points:

Void

3 VP (=Distribution points)

 

Singleton

2 VP (=Distribution points)

 

Doubleton

1 VP (=Distribution point)

 

Distribution points may only be counted if one has found a suit fit of at least 8 cards.

 

Length Points in NT games

5 card suit with opener:

½ LP

 

5 card suit with responder:

1 LP

 

6 card suit with responder:

(Requirement: At least 1 of the 3 top honours)

3 LP (etc.)

 

In order to count length points however, the quality of the suit needs to be good. The minimum for this is 3 HP in the suit! In a suit game, one should be very cautious about counting length points. Besides they are never counted in the trump suit, but only permitted in the minor suits.

 

If one holds all 4 aces, one may add one HP. If one holds all four 10s, then this gives an extra ½ HP. With a 4-3-3-3 distribution, one should deduct one HP.

 

Excellent trump suits are very beneficial. If one has doubts whether one is to bid aggressively or more cautiously, one can consider this. There is even a theory that one may add distribution points here. With this theory, one counts 2 distribution points for ninth trump, and from the 10th card one per trump card. We do not use these rules in principle however, but consider them only if we have doubts about the correct bid to make and use this as additional criteria.

 

In such cases of doubt, the loser count often helps more. The loser count is only of interest if one has a fit. It helps us make the correct decisions in cases of doubt. When counting losers, one investigates the number of missing top honours. That is the ace, king and queen. In every suit, one can have at most as many losers as there are cards in the suit and therefore the maximum is three.  If one has only the queen to 3 or more cards in a suit without the 10, one counts 2½ losers, however if one has the 10, only 2 losers.

 

Here a list for practicing:

 

xxx

3 losers

 

xxxx

3 losers

 

A7x

2 losers

J9x

3 losers

 

Q65

2½ losers

 

K105

2 losers

98

2 losers

 

QJ

2 losers

 

AK5

1 loser

AQ7

1 loser

 

K7

1 loser

 

A5

1 loser

KQ8

1 loser

 

K

1 loser

 

KQ

1 loser

Q

1 loser

 

5

1 loser

 

AK2

0 loser

AKQ6

0 loser

 

Void

0 loser

 

AJ10

2 losers

 

Now the following corrections are to be made:

1.) With very good trump support, 1 loser is to be taken off (at least KQxx opposite a 5 card suit)

2.) ½ loser can be taken off with 4 card trump support or a side suit with AJ10

3.) If one has only three card support in trumps, a loser is to be added

4.) If one has Qx in a suit in which partner has shown a good 5 card (or more) suit, a loser is to be deducted.

5.) With a 10card fit, a loser can be deducted if trumping potential is known.

 

With an opening of 1 in a suit, one counts on 7 losers. Therefore one adds partner’s seven losers to one’s own losers and subtracts the total from 24. The result corresponds to the number of tricks that the partnership can reasonably expect.

 

Example:

 

ª K5

© QJ104

¨ A3

§ 97532

Since one has only 7 losers, one can bid 4 © after 1 © by partner.

 

If partner has responded one over one, then he has at most 9 losers. Again opener can add his losers and subtract the sum from 24. The result shows him the correct level of his bid in accordance with the loser count. But never forget: We use the loser count only if we have a good fit!

 

Examples:

 

ª A1063

© 5

¨ AKQ52

§ A43

1 ¨

4 ª (3 ©)

1 ª

One assumes 9 losers; with 7 losers opener bids 2 ª, with 6 losers he bids 3ª, with 5 losers he bids 4ª (or 3 © as a splinter)

 

ª A1085

© 5

¨ AQ652

§ A42

1 ¨

3 ª

1 ª

One assumes 9 losers; with 6 losers, opener bids 3 ª.

 

 

If one does not know whether one is to now bid aggressively or defensively, the following considerations play a role in tactical considerations:

à Hands with few controls (therefore many queens and jacks instead of aces) are to be devalued.

à Hands with many controls (aces and kings) are attractive and therefore to be upgraded.

à Honours in long suits are valuable. If one has honours in a shortage or in a suit which one knows is a shortage of partner, they are less valuable.

The hand should therefore be devalued.

à Because of their development potential, good middle cards (10, 9, 8) in long suits are positive, making the hand more valuable.

à A double fit revalues a hand greatly. Similarly with a shortage in the opponent’s bid suit.

The object of bidding is to find out whether one wants to play in No Trumps or a trump contract, further at which level. As a guideline, the following requirements are considered (in the total of both hands):

 

à 3 NT: 25+ HP and Length points

à 4 ©/ª: 26+ HP and Distribution points

à 5 §/¨: 28+ HP and Distribution points

à 6 of a suit: 33+ HP and Distribution points

à 6 NT: 33+ HP and Length points

à 7 of a suit: 37+ HP and Distribution points

à 7 NT: 37+ HP and Length points

 

 

In particular (especially with pre-empts) hands with playing tricks are to be so evaluated. One takes in account the tricks in one’s own hand, without considering partner’s hand. There are honour and length tricks. For details, refer to the introduction in the chapter on pre-emptive bids.

 

 

 

Hinweis: Sie können das Thema "Blattbewertung" hier als Dokument runterladen.

 

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Copyright by Dr. Jörg Zinsli & Marie-Louise Zinsli, Schweiz